Planen, bauen, spass haben

Werkzeuge

Empfehlung Ausstattung für Holzbearbeitung

1. Grundlage

Sorge dafür, dass Du in einer Umgebung arbeitest, die auch mal etwas schmutzig werden kann. Das kann zwar dein Kinderzimmer sein, ab besser ist z. B. 
•    Hobbyraum
•    Balkon
•    Terrasse
•    Keller

Bei Holzarbeiten entsteht Sägestaub. Deine Eltern müssen dafür sorgen, dass hier von keine Gefahr ausgeht. Der Staub kann sehr fein sein und sich in jede Ritze setzen, oder auch in die Atemwege, was jetzt nicht so optimal ist. 

Grundsätzlich empfehlen wir Dir die MiniSKR aus natürlichem, massivem Vollholz zu erstellen.

2. Tisch

Der Tisch sollte stabil stehen und darf gern etwas schwerer sein. Das garantiert, dass er bei säge- und schleifarbeiten stehen bleibt. Such auch ein Tisch raus, der auch mal „ein Knuff“ vertragen kann. Also ein alter Gartentisch oder ähnlich. Mamas hochglanzpolierter Couchtisch ist eher eine schlechte Wahl.

3. Schraubstock

Damit das Werkstück immer ideal zu Deinem Körper positioniert werden kann ist ein kleiner Schraubstock, der über eine Kugel angebunden ist (siehe Bild), ideal. Damit kannst Du das Stück Holz sicher einspannen und so drehen, kippen oder schwenken, dass es immer für Dich ideal positionier ist. Bei jeder Arbeit ist es wichtig, dass das Werkstück sicher eingespannt ist.

4. Schraubzwingen

Als Alternative zu einem Schraubstock kann man auch Schraubzwingen nehmen. Die gibt es in vielen Formen und Ausführungen. Wichtig ist nur, dass Du Dein Werkstück sicher auf den Tisch spannen kannst.

5. Sägen

Die Säge bildet da wichtigste Werkzeug. Damit bekommt der Holzklotz seine Form. Nimm eine Säge die keine allzu grobe Zahnung hat. Das dauert dann zwar etwas länger, aber Du musst anschließend nicht so viel schleifen. Ist also unterm Strich doch schneller, auch wenn es am Anfang etwas länger dauert.

5.1 Feinsäge

Mit der Feinsäge lassen sich gut kleine Holzstücke abschneiden. Also ideal für die erste grobe Formgebung. Die Säge ist für gerade Schnitte geeignet.

 

5.2 Fuchsschwanz

Der Fuchsschwanz ist für grobe Zuschnitte geeignet.  Die Säge ist für gerade Schnitte geeignet.

5.4 Bügelsäge

Mit der Bügelsäge kannst Du Formen wie Bögen und geschwungene Kurven raus schneiden, da das Sägeblatt sehr dünn ist.

 

5.5 Schneidlade

Damit Anfänger gerade schneiden können gibt es die Gehrungsschneidlade. Kann mit jeder Säge benutzt werden.

 

6. Feile / Raspel

Nachdem Du das Holz mit der Säge grob die Form gegeben hast, musst Du dann die Kanten und Ecken so gestalten, dass es Dir gefällt. Dazu nimmt man in der Regel eine Raspel oder Feile. Der Unterschied zwischen Raspel und Feile ist, dass die Raspel sehr viel Holz weg nimmt, eine Feile eher für feinere Arbeiten zuständig ist.

6.1  Raspel

 

6.1 Feile

Für feinere Arbeiten nimmt man dann Feilen.

7. Schleifpapier

Nachdem Du jetzt die Arbeiten zu Form fertig ausgeführt hast, kommt jetzt die Oberfläche dran. Das machst Du am besten mit Schleifpapier. Du fängt mit groben Schleifpapier an und wirst dann immer feiner. Empfehlung ist: 60er Körung dann stufenweise bis 180er Körnung.

8. Farbe

Nachdem Du jetzt Dein MiniSKR soweit bearbeitet hast, wird es jetzt noch lackiert. Da kannst Du alle Farben nehmen. Vom Filzstifte, Wasserfarben, Acryllacke usw. Wichtig ist nur, dass die Farbe auf dem Holz bleibt und nach dem trocknen nicht ab fällt. Wenn Du Dir nicht sicher bist, dann mach ein kleiner Test auf einem Abfallstück Holz.

Dazwischen kannst Du mit einem Flies oder 400er Schleifpapier die aufstehenden Holzfasern glätten. Dieser „Lackzwischenschliff“ wird i. d. R. nach der ersten Lackschicht (ist üblicherweise eine Grundierung) durchgeführt.

Danach wird ein weiterer Lack aufgebracht. Dieser ist die endgültige Farbgebung.

Zum Schluss wir der Farbaufbau durch ein Klarlack geschützt. Dies erfolgt in der Regel mit einer Spraydose. Wenn Du das durchführst achte auf die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen, welche vom Hersteller der Farben angegeben werden.